Strom weg, FI fliegt, Steckdose ohne Funktion? Wir finden die Ursache — systematisch gemessen statt geraten. Im Raum Nürnberg, Fürth, Schwabach und Wendelstein.
Der klassische Fehler bei Elektroproblemen ist der Austausch auf Verdacht: erst der Schalter, dann die Steckdose, dann der FI — und das Problem bleibt. Jedes ausgetauschte Bauteil kostet Material und Zeit, ohne die Ursache zu berühren.
Wir gehen anders vor: Stromkreis für Stromkreis freischalten und messen, bis der fehlerhafte Abschnitt eingegrenzt ist. Isolationsmessung, Schutzleiterprüfung, Auslösetest des RCD. Das dauert am Anfang etwas länger, führt aber zur tatsächlichen Ursache — und nicht zu einer Reihe ersetzter Teile.
Manchmal ist der auslösende FI nur das Symptom: eine Anlage aus den 1970ern, die für die heutige Last nie ausgelegt war, zu wenige Stromkreise, marode Leitungsisolierung. In dem Fall sagen wir das deutlich — auch wenn die ehrliche Antwort lautet, dass eine Sanierung der Elektrik sinnvoller ist als die nächste Reparatur.
Umgekehrt gilt genauso: Wenn ein Bauteil reicht, empfehlen wir keine Sanierung. Sie bekommen von uns die Einordnung, nicht den größtmöglichen Auftrag.
Ein paar Angaben verkürzen den Einsatz spürbar: Seit wann tritt das Problem auf? Gab es davor eine Veränderung — neues Gerät, Umbau, Gewitter, Wasserschaden? Betrifft es einen Raum oder mehrere? Und falls möglich: ein Foto des Sicherungskastens mit offener Klappe. Damit können wir oft schon am Telefon eingrenzen, worum es geht.
Wir bieten keinen 24-Stunden-Notdienst an. Bei akuter Gefahr — Rauch, Funkenbildung, Brandgeruch — schalten Sie den Hauptschalter aus und rufen Sie die Feuerwehr. Bei einem Ausfall, der das ganze Haus oder die Straße betrifft, ist der Störungsdienst Ihres Netzbetreibers zuständig, nicht der Elektrobetrieb.
Ein auslösender FI ist kein Defekt, sondern eine Schutzfunktion: Irgendwo fließt Strom gegen Erde. Häufige Ursachen sind Feuchtigkeit in Außensteckdosen, ein defektes Gerät oder eine beschädigte Leitung. Wichtig: Den FI nicht dauerhaft überbrücken oder gegen einen stärkeren tauschen — er schützt Menschen. Wir grenzen die Ursache durch Messung systematisch ein.
Das lässt sich vorher ehrlich nicht exakt sagen — genau das macht Fehlersuche aus. Einfache Fälle wie ein defektes Gerät oder eine feuchte Außendose sind oft in unter einer Stunde gefunden. Sporadische Fehler, die nur bei bestimmter Witterung oder Last auftreten, brauchen länger. Wir arbeiten nach Aufwand und sagen Ihnen unterwegs, wo wir stehen.
Bei akuten Störungen versuchen wir, kurzfristig einzuplanen — rufen Sie am besten direkt an, statt das Formular zu nutzen. Einen Notdienst rund um die Uhr bieten wir nicht an; bei Gefahr im Verzug ist der Störungsdienst des Netzbetreibers oder die Feuerwehr der richtige Ansprechpartner.
Fehlersuche wird nach Aufwand abgerechnet, weil der Umfang vorab nicht feststeht. Sie erfahren den Stundensatz und die Anfahrtspauschale, bevor wir kommen. Wenn sich während des Einsatzes abzeichnet, dass eine größere Reparatur nötig wird, stimmen wir das mit Ihnen ab, bevor wir weitermachen.
Bei akuten Problemen am besten direkt anrufen — das geht schneller als das Formular.